Riwwelkuchelauf 2009 und endlich IETD Bedingungen

13 12 2009

zum 18. mal rief die Bäckerei Schellhaas (von denen stammt auch der leckere Kuchen nach dem Umstädter Wald- und Hügellauf) aus Groß-Bieberau zum inzwischen berühmten Riwwelkuchelauf. Das Besondere, es wird nicht nur gelaufen, sondern auch gebacken. Das übernehmen die Kinder. So traten Bäckerin Lenja und Bäcker Moritz gegen rund 50 Konkurrenten an. Derweil die Läufer/innen (rund 270) Strecken zwischen 7 und 24 km angingen. Die Bedingungen waren für das IETD Team wie geschaffen. Neuschnee auf der ganzen Strecke. Herrlich!!!

Wieder zurück in der Backstube wurden die „Gesellenstücke“ präsentiert.

Abschliessend hatten die Läufer die Backstücke zu bewerten. Trotz Stimmenkauf konnte der riesige Pokal nicht gewonnen werden. Also 2010 auf ein Neues.





Dezent ist anders

7 12 2009

Anläßlich des Nikolauslaufs in Haßloch, hat das IETD seine neue Winterkollektion 2009/2010 vorgestellt.

Die Trainingsanzüge, gefertigt aus hochwertigsten Materialien moderner Sportbekleidung, zeichnen sich durch den innovativen zwei-zeiligen Iron Endurance Team-Schriftzug aus und bestechen insbesondere durch das markante gross-proportionierte IETD-Logo (O-Ton Shack: „dezent ist anders“).

Neben dem klassischen Tank-Top setzt das
IETD mit der aktuelle Trainingsanzug-Kollektion neue Maßstäbe in der TEAM-Bekleidung.

Auch aus sportlichen Gesichtspunkten war der Nikolauslauf ein voller Erfolg mit den persönlichen Bestzeien von Adam und Ira sowie den jeweils vierten Plätzen von Ira und Nico in ihren Altersklassen. Damit konnte sich das IETD endgültig in der Weltspitze des Deutschen Ausdauersports etablieren.

Nicht zuletzt die Tatsache, dass das IETD als letztes (von ca. 1000 Teilnehmern) das Wettkampfgelände verlassen hat, zeigt die ganzheitliche und nachhaltige Auffassung von Ausdauer(sport).

Dies anerkennend hat der LC Haßloch dem IETD in der Sonderwertung „Ausdauer“ die Trinkpokale „Hasala – Haßloch 600-2000″ verliehen.

Abschließend ein Dank an Ira für den Marmorkuchen
… der, wenn nicht unbedingt locker,
so doch super lecker war !





Zeitungsausschnitt

5 10 2009

Echo





Vom Verletzungspech, dem Großen Latinum und dem Rätsel der Smith-Fraktur…

5 10 2009

Zwar ist das Jahr 2009 noch nicht zu Ende und doch hoffe ich, dass das Team von weiterem Verletzungspech verschont bleiben wird und möchte somit resümieren:

  • Begonnen hat alles mit meinem Aussenbandriss (Hoch lebe die Centralstation)
  • gefolgt von Jörg’s Muskelfaserriss (der selbst dem Lothar alle Ehre gemacht haette)
  • dann der vorläufige Höhepunkt mit Wuuuudi’s Kreuzbandriss
  • Ira’s fast schon chronischen „Bauchschmerzen“
  • Boro’s massiven Schürfwunden an Knie, Becken, Ellbogen und Schulter infolge seines „professionellen“ Stürzes bei Rad am Ring
  • und jetzt meine distale Radiusfraktur.

distale radiusfraktur 2

Damit also zu meiner aktuellen Verletzung, der distalen Radiusflexionsfraktur, Typ Smith, inklusive des Abbruchs des Processus Styloideus Ulnae. Erstere wurde operative versorgt mittels volarer winkelstabiler Plattenosteosynthese. Postoperativ zeigte sich bei intakter pDMS in der …

Fakt ist, dass ich ohne google und Großem Latinum wohl jetzt noch nicht wüsste, was ich eigentlich habe und wie es behandelt wurde. Dabei ist das alles nicht so wild … man könnte auch einfach sagen, dass ich mir die rechte Speiche in der Nähe das Handgelenks gebrochen habe und zudem von der Elle ein kleiner Fortsatz weggebrochen ist, der aber nicht wirklich interessiert. Der Speichenbruch selbst wurde mithilfe einer wohlgeformten Platte und einigen Spaks repariert. Nach der OP zeigen sich Druchblutung, Sensibilität und Motorik intakt.

Zugezogen habe ich mir das Ganze beim Sturz vom Rennrad in der Nähe des Col de Oberbeerbach. Bei für Rennradverhältnisse absolut langsamen Tempo hat es mich infolge einer Unachtsamkeit über den Lenker auf den Asphalt geschmissen und dass selbiger dort oben sehr rau ist, belegen ettliche Schürfwunden ! Um so rätselhafter ist es, dass ich mir eine Fraktur gemäß Smith zugezogen habe, ohne die geringsten Schürfwunden auf dem Handrücken zu haben.

Einerlei! Dem Team & Freunden wünsche ich eine verletzungsfrei Zeit …
… und freue mich auf den nächsten gemeinsamen Lauf !

distale radiusfraktur 3





IETD in den Weinbergen der Pfalz

22 09 2009

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Platz 2 zum Ersten

….

Bei herrlichem Wetter starteten zwei IETDler an diesem Sonntag beim Panorama-Lauf durch die Weinberge der Pfalz. Amelie lief beim 1km-Lauf mit und ich beim 5/10/15/20-km-Rennen. Amelie kam nach einigen flotten Jungs ins Ziel und wurde mit 5:18 das zweite Mädchen. Unterwegs plauderte sie ewig mit der Siegerin (s.u.). So kommt’s also zu den unterschiedlichen Ziel-Zeiten zwischen Jungs und Mädchen :-)

Amelie trainierte nur drei mal für das Rennen. Beim ersten Trainingslauf kam sie auf etwa 7:00min für den Kilometer. Paar Tage später waren’s schon 5:30. Danach ging gar nix mehr, alles tat ihr weh. Woraufhin Amelie meinte sie lässt das mit dem Training sein, sie läuft nur noch Wettkämpfe. :-)

Höhenprofil

Höhenprofil

Danach lief ich beim Hauptwettkampf. Die Strecke führt hoch in die Weinberge. Oben gibt’s eine herrliche Aussicht auf die ganze Pfalz. Geplant hatte ich 10km. Doch schon bei der ersten Runde mit oben sichtbarem Höhenprofil war schnell klar, dass auch die 5 km ein optimale Strecke sein können. Nachdem auch noch nach 4km nur ein einziger „Gegner“ und das Führungsfahrrad vor mir waren, habe ich beschlossen diese Treppchen-Platzierung zu sichern und nach 5km ins Ziel zu laufen.

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Platz 2 zum Zweiten

Für den gesamt-zweiten Platz gab’s zwei Flaschen Pfälzerwein und anerkennende Worte vom Sieger. Schönes Gefühl :-)

Umzug

Umzug

Danach fand die alljährliche Kriegsheimer Kerb statt. Die Kinder kriegten ganze Tüten voll mit Süssigkeiten und wir jede Menge Pfälzer Wein zum Probieren. Amelie meinte, hier könne man sich ja betrinken…

Hoffentlich kann das ganze Team nächstes Jahr das Ereignis miterleben. Nicht nur Mary und Volker würden sich da freuen.





„… komm mit mein Schatz …“ – Rennradfahren in der Rhön

20 09 2009

BILD0884“ … komm mit mein Schatz, nimm an meiner Seite Platz … „, so beginnt das Rhöner-Lied und zumindest der erste Teil des Satzes sollte einladen zu einer Rennrad-Tour in meiner Unterfränkischen Heimat, der Rhön!

Gefolgt sind dieser Einladung Olaf und Boro … und zu dritt habn wir bei herrlichem Sonnenschein im September eine phantastische Tour durch die Rhön gemeistert durch

- die Bundesländer Bayern, Hessen und Thüringen
- über ca. 185 km und 3700 Höhenmeter
-  inklusive der Highlights:
* Cime du Kreuzberg (Höchster Berg der Bayerischen Rhön)
* Col de la Schweden Schanze
* Col de la Wasserkuppe (Höchster Berg der Hessischen Rhön und höchster Berg Hessens)
* Platteau de Hochrhön (Hochröhnstrasse; eine auf über 800 m Höhe das Biosphärenreservat „Lange Rhön“ durchkreuzende Strasse)
* Pic du Rother Kuppe (von der Hochröhnstrasse aus ist Rother Kuppe ein Klacks ;-)   … hat dafür aber kurzzeitig 19% !)
* Source de la Fulda

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@Skipper: Die niedliche Bäckerin in Oberweid haben wir nicht mehr getroffen …
… dafür aber auf der Autobahn „die mit dem Apfel“ ;-)

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24h durch die Grüne Hölle

29 08 2009

24h durch die Grüne Hölle ! … und das IETD war dabei … beim legendären 24-Stunden-Rad-Event „Rad am Ring“ über die berühmt berüchtigte Nordschleife am Nürburgring in der Eifel.

sportograf-6359798Um Fakten von Emotionen zu trennen, zunächst die Fakten:

  • 22,9 km pro Runde
  • ca. 500 hm pro Runde
  • 26 Runden im zweier Team zusammen mit Boro
  • V_max: 91 km/h
  • max. Steigung 17%
  • 24h ohne Schlaf
  • überschlagene Kalorien-Zufuhr 37.500 kcal (die Karamalz nicht mitgerechnet ;-) )

nun zu den Emotionen – ohhhhh … es war einfach nur herrlich !!!!

  • geiler Asphalt
  • geile Kurven („… wenn Frauen nur solche Kurven hätten … „)
  • geiles Gefälle … oh mann, mit den 91 km/h war ich bei weitem nicht top
  • geile Steigungen ( … nach dem Karusell noch den Opel-Schriftzug … dann die Hohe Acht … oben zwei Coke und ‘ne Banane … weiter geht’s …)
  • geile Party
  • geiles Wetter
  • geil organisiert ( fein gemacht, Tom !)

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Einen kleinen Ausschnitt der Emotionen in Form von Bewegt- und Stand-Bild gibt’s bei meinem Picasa Album





SCHWARZ AUF GELB

1 07 2009
Teamwertung HM Altheim 2009

Teamwertung HM Altheim 2009





englische Wochen

29 06 2009

gibt es nicht nur im Fussball!

Am Mittwoch stand der für das Iron Endurance Team schon traditionelle Darmstädter Stadtlauf auf dem Programm. nico

adam

Ohne Shack starteten Tom Crean, Frank Worsley und Frank Hurley über die 5000m Distanz. Zum großen Entsetzen aller Aktiven und interessierten Beobachter an der Laufstrecke wurde Francis Wild verletzungsbedingt nicht im Läuferfeld ausfindig gemacht. Stattdessen tauchte mir Stefan ein neuer Stern am IETD Himmel auf. Angetrieben durch unseren Photographen. Uli und StefanolafIm späteren Seniorenlauf durfte auch Shackelton, angespornt durch die Zeiten seiner Teammitglieder, Runden durch die Darmstädter Innenstadt ziehen. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass alle Starter den Abend mit persönlichen Bestzeiten über die 5000m Distanz abschossen.  

Nur drei Tage später stand mit dem 28. Spitz-Älthemer Volks- und Straßenlauf ein weitere Traditionslauf auf dem Programm.

Auch hier galt es wieder Frank the Wild Frank zu ersetzen. Mit dem Bruder von Bruder Behrens, Tom, dem Skipper und Shack stand ein komplettes Team (mind. 4 Starter) um 18:00 Uhr unmittelbar an der Startlinie. Nach knapp 1,5 h durch den Wald, den vor wenigen Wochen noch die Triathleten durchliefen, erreicht Tom Crean als erster des Teams das Ziel. Nur wenig später folgte unser Skipper. Er sorgte mit Platz 1 seiner Altersklasse für Aufregung. Was ist das für ein Team, schien in die Gesichter der Veranstalter geschrieben zu sein. Der Senior incl. Ehrenläufer passierten nach 1h 43min die Ziellinie. Nur wenig später sorgte Andrea mit 1:56 für die nächste Topplatzierung (Platz 2 ihrer Altersklasse). Das Team war im Freudenrausch. Getopt wurde dieses emotionale Feuerwerk letztlich nach einem kurzen aber heftigen Regen durch die Siegerehrung. Kaum hatten Nico und Andrea den Siegerpodest verlassen gab der Veranstallter die Manschaftswertung bekannt:

Krönender Abschluß einer erfolgeichen Woche!

So kann es weiter gehen. Besonderen Dank an Matthias, der sich sein Trikot mehr als verdient hat!





25. Moret Triathlon

14 06 2009

Samstag, 13.6.2009. Früh am Morgen beginnt der Tag für Frank A. Worsley mit dem Transfer in Richtung Basislager bei Fam. Shackelton. Von dort aus wird nach kurzem Auffüllen der Trinkflaschen mit Brottrunk, Apfelsaft und Wasser  (in gleichen Teilen) gemeinsam mit Shackelton zum eigentlichen Ort des Geschehens gestartet.

Nach Einweisung in das mitunter strenge Reglement des Veranstalters bzw. der DTU wird entspannt in Richtung Kiesgrube, dem Austragungsort des Schwimmens, aufgebrochen. Pünktlich um um 12:00 legen die Vertreter des Iron Endurance Teams die Nervosität ab und den Neoprenanzug an. Schwimmen kurzerhand, um ein Gefühl für das 17,5°C frische und für uns mit extrem niedrigen Salzgehalt versehene Wasser zu bekommen.

Gemeisam mit rund 45o weiteren Startern beginnt das Abenteuer Triathlon. Schnell wird unser Duo auseinandergerissen und wir verlieren uns in den Weiten der schier endlosen Kiesgrube aus den Augen. Noch weiss keiner wie lange es dauern soll, bis wir wieder zusammenfinden….

Startschuss für zwei feuchte Kilometer

Auch wenn uns beiden bekannt ist, dass der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten/Bojen die Gerade ist, entscheiden wir uns hin und wieder für spontane, mitunter deutliche Abweichungen vom Kurs.

Da Frank meinem väterlichen Blickfeld entschwunden war, erreiche ich nach 39min alleine wieder festen Boden unter den Füßen. Wie später bekannt wird, schließt sich knapp 10min später Frank an.

 

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Problemlos wird das Rad gefunden, die Wechselzone ordnungsgemäß durchlaufen und die Radstrecke angegangen. Herrlich! Herrlich! Sonnenschein und schöne Landschaft. Jeden Augenblick rechne ich damit, Frank wieder an meiner Seite zu haben. Doch dieser Wunsch wird nicht erfüllt. Mit großen Fragezeichen in den Augen wechsele ich auf die Laufstrecke. Anfangs froh das Rad los zu sein, wünsche ich es mir schnell zurück. Hart wie Packeis stellt sich die Oberschenkemuskulatur dar. Rechte Lauffreude will zunächst nicht aufkommen. 3 Runden a 7km gilt es zu durchlaufen. Bei km 18 neue Erfahrungen für mich. Ein Krampf im rechten Bein, Ober- und Unterschenkel zugleich, verhindern kurzzeitig jegliche Fortbewegung. Eher schleppend gehe ich die letzten Kilometer an. Noch immer keine Infos zu Frank, schon sehe ich ihn gedanklich im Straßengraben oder Schimmer am Grund des Sees…

Doch wie alle Missionen, für deren Leitung ich Verantwortung trage, wird auch hier kein Verlust an Männern zu verzeichnen sein. Unmittelbar vor Zieleinlauf schließt Frank durch eine schier unmögliche Willensstärke auf. 17 Minuten hat er mit der Kraft seiner Beine aufgeholt um mir zur Seite zu stehen. Hierfür verdient er vollste Anerkennung. Nach der standesgemäßen, feierlichen Begrüßung mit Umarmungen laufen wir gemeinsam mit der heldenhaften Zeit von 5 Stunden 53 Minuten und 8 Sekunden über die Ziellinie…

Wiedervereint im Ziel_6131243

 

 

 

 

 

 

Ein herrlicher Tag. Wer ist beim nächsten Triathon an meiner Seite?

Weitere Bilder: http://picasaweb.google.de/olaf.stoever/25MoretTriathlon#