
Teamwertung HM Altheim 2009

Teamwertung HM Altheim 2009
gibt es nicht nur im Fussball!
Am Mittwoch stand der für das Iron Endurance Team schon traditionelle Darmstädter Stadtlauf auf dem Programm. 

Ohne Shack starteten Tom Crean, Frank Worsley und Frank Hurley über die 5000m Distanz. Zum großen Entsetzen aller Aktiven und interessierten Beobachter an der Laufstrecke wurde Francis Wild verletzungsbedingt nicht im Läuferfeld ausfindig gemacht. Stattdessen tauchte mir Stefan ein neuer Stern am IETD Himmel auf. Angetrieben durch unseren Photographen. 
Im späteren Seniorenlauf durfte auch Shackelton, angespornt durch die Zeiten seiner Teammitglieder, Runden durch die Darmstädter Innenstadt ziehen. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass alle Starter den Abend mit persönlichen Bestzeiten über die 5000m Distanz abschossen.
Nur drei Tage später stand mit dem 28. Spitz-Älthemer Volks- und Straßenlauf ein weitere Traditionslauf auf dem Programm.
Auch hier galt es wieder Frank the Wild Frank zu ersetzen. Mit dem Bruder von Bruder Behrens, Tom, dem Skipper und Shack stand ein komplettes Team (mind. 4 Starter) um 18:00 Uhr unmittelbar an der Startlinie. Nach knapp 1,5 h durch den Wald, den vor wenigen Wochen noch die Triathleten durchliefen, erreicht Tom Crean als erster des Teams das Ziel. Nur wenig später folgte unser Skipper. Er sorgte mit Platz 1 seiner Altersklasse für Aufregung. Was ist das für ein Team, schien in die Gesichter der Veranstalter geschrieben zu sein. Der Senior incl. Ehrenläufer passierten nach 1h 43min die Ziellinie. Nur wenig später sorgte Andrea mit 1:56 für die nächste Topplatzierung (Platz 2 ihrer Altersklasse). Das Team war im Freudenrausch. Getopt wurde dieses emotionale Feuerwerk letztlich nach einem kurzen aber heftigen Regen durch die Siegerehrung. Kaum hatten Nico und Andrea den Siegerpodest verlassen gab der Veranstallter die Manschaftswertung bekannt:
Krönender Abschluß einer erfolgeichen Woche!
So kann es weiter gehen. Besonderen Dank an Matthias, der sich sein Trikot mehr als verdient hat!
Samstag, 13.6.2009. Früh am Morgen beginnt der Tag für Frank A. Worsley mit dem Transfer in Richtung Basislager bei Fam. Shackelton. Von dort aus wird nach kurzem Auffüllen der Trinkflaschen mit Brottrunk, Apfelsaft und Wasser (in gleichen Teilen) gemeinsam mit Shackelton zum eigentlichen Ort des Geschehens gestartet.
Nach Einweisung in das mitunter strenge Reglement des Veranstalters bzw. der DTU wird entspannt in Richtung Kiesgrube, dem Austragungsort des Schwimmens, aufgebrochen. Pünktlich um um 12:00 legen die Vertreter des Iron Endurance Teams die Nervosität ab und den Neoprenanzug an. Schwimmen kurzerhand, um ein Gefühl für das 17,5°C frische und für uns mit extrem niedrigen Salzgehalt versehene Wasser zu bekommen.
Gemeisam mit rund 45o weiteren Startern beginnt das Abenteuer Triathlon. Schnell wird unser Duo auseinandergerissen und wir verlieren uns in den Weiten der schier endlosen Kiesgrube aus den Augen. Noch weiss keiner wie lange es dauern soll, bis wir wieder zusammenfinden….

Auch wenn uns beiden bekannt ist, dass der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten/Bojen die Gerade ist, entscheiden wir uns hin und wieder für spontane, mitunter deutliche Abweichungen vom Kurs.
Da Frank meinem väterlichen Blickfeld entschwunden war, erreiche ich nach 39min alleine wieder festen Boden unter den Füßen. Wie später bekannt wird, schließt sich knapp 10min später Frank an.

Problemlos wird das Rad gefunden, die Wechselzone ordnungsgemäß durchlaufen und die Radstrecke angegangen. Herrlich! Herrlich! Sonnenschein und schöne Landschaft. Jeden Augenblick rechne ich damit, Frank wieder an meiner Seite zu haben. Doch dieser Wunsch wird nicht erfüllt. Mit großen Fragezeichen in den Augen wechsele ich auf die Laufstrecke. Anfangs froh das Rad los zu sein, wünsche ich es mir schnell zurück. Hart wie Packeis stellt sich die Oberschenkemuskulatur dar. Rechte Lauffreude will zunächst nicht aufkommen. 3 Runden a 7km gilt es zu durchlaufen. Bei km 18 neue Erfahrungen für mich. Ein Krampf im rechten Bein, Ober- und Unterschenkel zugleich, verhindern kurzzeitig jegliche Fortbewegung. Eher schleppend gehe ich die letzten Kilometer an. Noch immer keine Infos zu Frank, schon sehe ich ihn gedanklich im Straßengraben oder Schimmer am Grund des Sees…
Doch wie alle Missionen, für deren Leitung ich Verantwortung trage, wird auch hier kein Verlust an Männern zu verzeichnen sein. Unmittelbar vor Zieleinlauf schließt Frank durch eine schier unmögliche Willensstärke auf. 17 Minuten hat er mit der Kraft seiner Beine aufgeholt um mir zur Seite zu stehen. Hierfür verdient er vollste Anerkennung. Nach der standesgemäßen, feierlichen Begrüßung mit Umarmungen laufen wir gemeinsam mit der heldenhaften Zeit von 5 Stunden 53 Minuten und 8 Sekunden über die Ziellinie…


Ein herrlicher Tag. Wer ist beim nächsten Triathon an meiner Seite?
Weitere Bilder: http://picasaweb.google.de/olaf.stoever/25MoretTriathlon#
In hervorragender Manier hat das IETD den Sieg vom Vorjahr beim Night Run im Darmstädter Herrengarten wiederholt: das Team gewann sowohl in der Wertung: “Schnellste Runde” als auch der Wertung “am längsten auf der Strecke”

Besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserem Ötti-Wart Dr. Wuuuudi, und Amalie, die mit ihrem Roller ein-ums-andere-mal das Feld von hinten auf-rollte und damit allseits zur Erheiterung beigetragen hat.
Besonders grüßen möchte das IETD Julia aus Stuttgart.

Mir klingen noch die Worte im Ohr, die ein erfahrener Rennradkollege einmal über mich gesagt hat: “Der Nico, der kennt seine Grenzen noch nicht!” Und Recht hatte er damit. Doch der heutige Tag hat einen Wendepunkt in meinem Leben herbeigeführt und diese Aussage trifft nun nicht mehr zu.
Angespornt durch meinen zweiten Marathon vor drei Wochen und dadurch auf einem recht guten Level an körperlicher Fitness befindlich, wollte ich den heutigen 10km Volkslauf nicht einfach nur so mitrennen, sondern ich wollte mein Bestes geben, mich einmal so richtig angehen. Beim Start stand für mich fest, dass ich mich an die Fersen der Topläufer heften muss, um am Ende eine persönliche Bestzeit erreichen zu können. Dies gelang mir anfangs auch ganz gut. Doch schon nach einigen Kilometern stellte sich bei mir ein relativ schwerer Atem ein, den ich bis dahin nicht kannte. Erschwerend hinzu kam eine Strecke, die alles andere alles flach ist. Auch wenn mich die Steigungen sogar ein Stück weit motivierten, da ich mit meinem geringen Gewicht etwas näher an die vorderen Läufer heranlaufen konnte, so zog sich das Vorderfeld aus meinen Augen spätestens beim Gefälle wieder auseinander. Es war eine Tortur bei diesem ständigen Auf und Ab das Tempo für meine Verhältnisse hochzuhalten. Gegen Ende des Laufes fiel mir das Atmen immer schwerer und das Gestöhne beim Ausatmen ließ sich nicht mehr abstellen. Hinzu kam der so oft beschriebene Tunnelblick. Das Ziel – in meinem Fall der Vordermann – wurde fokussiert und rings herum verschwamm alles. Die Augen klappten viel länger zu als gewöhnlich. Die letzten Kilometer zogen sich wie Kaugummi, die Kilometerschilder ließen ewig auf sich warten. Ich musste mir selbst schon gehörig Dampf machen, um mich weiter voran zu schleppen und die Schmerzen zu ignorieren. Immer stärker ließ die Konzentration nach und ich lief wie in Trance… Auf einmal lag ich im grünen Gras mit hoch gehobenen Beinen. Es war eine Stelle kurz nach dem Zieleinlauf. Wie ich dahin gekommen bin, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Mein Körper hatte sich ohne mein Bewusstsein allein ins Ziel geschleppt.
Zum einen bin ich aufs Neue verblüfft, was der menschliche Körper zu leisten im Stande ist, angetrieben von Geist und Willen. Zum anderen bin ich überglücklich, dass diese Lektion so glimpflich ausgegangen ist. Vielleicht war es keine kluge Entscheidung, auf dieser Strecke einen Bestzeitversuch zu starten. Doch kenne ich nun meine Grenzen und werde diese in Zukunft beherzigen. Denn dem Laufen bleibe ich weiterhin treu!
Hier noch mal alle Ergebnisse in kompakter Form. Alle Platzierungen in der Top10 werden hervorgehoben. Medaillien zusätzlich unterstrichen.
02.12.2006: Nikolauslauf Hassloch
Der allererste Lauf des Teams, noch ohne Team-Namen gestartet.
7km:
245 Egger Caren 0:44:28 w30 18 78%
298 Denecke Mary 0:49:30 w50 19 95%
21.1km:
74 Rottstädt Nico 1:33:33 mhk 10 14% PBZ
185 Hofmann Volker 1:43:53 m60 11 35%
294 Egger Adam 1:52:54 m30 56 56%
369 Stöver Olaf 1:58:32 m30 70 71%
21.06.2007: Stadlauf Darmstadt
Keine Altersklassenwertung.
24. Rottstädt, Nico 18:49.9 11%
84. Greb, Steffen 21:20.7 37%
149. Egger, Adam 23:35.8 66%
178. Stöver, Olaf 25:00.7 79%
18.08.2007: 10km Ortskernlauf 2007 in Rossdorf
Auffällig schnelle Zeiten gabs beim Ortskernlauf in Rossdorf. Haben aus sicherer Quelle erfahren, dass angeblich ein paar Meter gefehlt haben bis 10km, nachgemessen bei Google Maps gabs aber nur 80m Abweichung.
28. Rottstädt, Nico M20 7 0:37:07 10% PBZ
119. Egger, Adam M30 22 0:42:45 42% PBZ
181. Stöver, Olaf M30 41 0:47:08 65%
15.09.2007: 10km Bessunger Stadtteillauf
Diesmal zum ersten Mal mit weiblicher Verstärkung beim 5.3km Lauf und auch zum ersten Mal mit Uli W.
43. Egger, Adam 43:51 12 M30 31%
80. Stöver, Olaf 47:32 21 M30 57%
107. Wuttke, Ulrich 50:51 26 M30 77% PBZ
Und hier die Überraschung! Die allererste Medaille für IETD gabs bereits im letzten Jahr bei Andreas erstem Lauf:
49. Stöver, Andrea 28:13 3 W30 64%
50. Egger, Caren 28:47 4 W30 65%
09.10.2007: 13.5km Wald- und Hügellauf in Groß-Umstadt
Herrlicher Lauf mit Weißwein und Reibekuchen im Ziel
62. 20 Egger, Adam M30 1:02:47,33 42%
63. 93 Stöver, Olaf M35 1:02:47,70 43%
21.10.2007: 10km Hexenlauf 2007 in Rodgau
Bei 3°C und Dauerregen. Nur zwei Team-Mitglieder starten beim echten IETD-Wetter:
41. Egger, Adam M30 4 46:15,2 36%Huch das war ja der vierte Platz in der M30er Wertung! Wir hätten nicht mal gemerkt, wenn wir gewonnen hätten. Bei der Kälte war nur einmal Schulterklopfen angesagt und sofort heim zur warmen Dusche.
42. Stöver, Olaf M35 7 46:16,7 37% PBZ
08.12.2007 Halbmarathon, Nikolauslauf Haßloch
160 Rottstädt Nico 1:44:07 mhk 14 35%
177 Greb Steffen 1:45:19 m30 32 39% PBZ
205 Egger Adam 1:47:16 m30 39 45% PBZ
266 Stöver Olaf 1:52:49 m30 55 58% PBZ
28.06.2008 Altheimer Halbmarathon
34 Rottstädt Nico M20 4 1:34:11 11% 64 Greb Steffen M35 13 1:37:38 20% PBZ 82 Egger Adam M35 16 1:40:27 26% PBZ 147 Stöver Olaf M35 24 1:47:42 47% PBZ 252 Stöver Andrea W40 9 2:05:57 80% PBZ
05.07.2008 Dieburger Stadtlauf
17 Rottstädt, Nico M20 38:43,8 4 6%
60 Greb, Steffen M35 42:46,8 12 22%
65 Egger, Adam M35 43:08,9 13 24%
100 Stöver, Olaf M35 46:25,4 16 37%
205 Stöver, Andrea W40 53:49,8 10 77% PBZ
230 Chepkova, Maria W20 57:18,7 3 86% PBZ
Persönliche Bestzeiten gab’s keine für’s Kernteam. Steffne’s PBZ auf 10km gabs beim Ortskernlauf 2004 mit 42:10.
Amelie lief 500m ohne Wertung, dafür mit Medaille.
Lenja 2km mit Wertung:
135 Stöver, Lenja Marienschule Dieburg WSD 33 13:56,9
Wir schreiben den 5. Juli 2008 und endlich ist die erste Platzierung für das IETD erlaufen durch Maschalein und zwar mit einem hervoragenden 3. Platz !
Für das core-Team war es ja nicht der erste 10 km Lauf – ok, der erste in Dieburg. Aber ansonsten sind wir – Sir Ernest, Tom, Frank und ich – ja schon 10 km gelaufen … und letztendlich sind 10km eben 10 km, egal ob man durch Rossdorf, Dieburg oder durch den Wald rennt.
Für Mascha war es der erste 10 km Lauf … und dann gleich ein dritter Platz – Gratulation vom Team !
Dass Maschalein dabei an ihre Grenzen gegangen ist, konnte man ihr zwischenzeitlich und auch im Ziel ansehen … Gesichtsfarbe und Lauf-Shirt bildeten ein einheitliches fablich harmonisch abgestimmtes WEISS.
Aber nach ein paar Minuten, sah das alles schon wieder viel besser aus:
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